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Die Synoden der evangelischen Kirche im Kreis Cammin

Im Jahre 1816 erfolgte mit der Neuordnung der administrativen Gliederung Pommerns die Bildung des Kreises Cammin. In diesen Grenzen bestand der Kreis bis 1945. 

Da sich die neuen Kreisgrenzen nicht an der Gliederung der Kirchenprovinz und ihrer Unterstrukturen Synode (Kirchenkreis) und Kirchspiel (Kirchengemeinde) von 1653 orientierten, fanden sich einige Kirchen in den Synoden  der Nachbarkreise Greifenberg, Naugard, Gollnow und Wollin wieder. Die bis dahin eigenständige Synode Gülzow wurde 1816 aufgelöst.

 

In der folgenden Übersicht werden die Kirchen der einzelnen evangelischen Synoden, nach Kirchspielen getrennt, vorgestellt. Einige Kirchspiele hatten neben der Mutterkirche eine oder mehrere Filialkirchen, denen jedoch allen der von dem zuständigen Patron für das Kirchspiel bestellte Pfarrer vorstand.
Im Jahre 1939 befanden sich im Kreises 44 evangelische Kirchen, darunter 18 Feldstein- ,13 Fachwerk- und 13 Backsteingebäude. Die Gesamtzahl hatte sich von insgesamt 38 (18/18/2) im Jahre 1700 leicht erhöht. Insbesondere die Anzahl der Fachwerkkirchen hatte sich verringert, einige waren eingegangen (Schwantefitz und Ribbertow), der größere Teil wurde jedoch durch Neubauten im 19. Jahrhundert ersetzt. Mit Ausnahme von Henkenhagen und Woistenthin wo Feldsteine Verwendung fanden, entstanden die neuen Kirchen nun aus Backsteinen.

Viele Kirchen sind bis heute erhalten geblieben und werden nun von der katholischen Bevölkerung genutzt. Einige sind 1945 durch Kriegseinwirkungen beschädigt und später abgerissen worden; es sind jedoch auch mehrere Fälle bekannt, in denen jahrhundertealte Kulturdenkmäler vorsätzlich zur Gewinnung von Baumaterial abgerissen wurden.  

 

   Synode Cammin

   Synode Greifenberg

   Synode Naugard

   Synode Gollnow

   Synode Wollin

 

 

Kirche in Rissnow (Rzystnowo) im Mai 1999
Häufig wurden - wie hier in Rissnow - die Dorfkirchen auf einem Hügel errichtet

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